Presse

Hamburger Abendblatt

21.6.2021

von Helmut Peters

Hochklassiger Kammermusikabend
Das Boulanger Trio sorgte im Kleinen Saal der Elbphilharmonie für viel gute Laune

„Dieser freie Geist und dieser Anspruch an Authentizität prägte auch das Konzert ‚Teach me!’ des Boulanger Trios.  […] Großartig gelang den drei Damen die unmerkliche Transformation der scheinbar in Erz gegossen Grundfigur in Philip Glass’ ‚Head on’.”

Westfälischer Anzeiger

14.6.2021

von Peter Körtling

„Zweifel, Hoffnung, Verzweiflung, Kampf und Liebe – alles wurde wundervoll wiedergegeben. Kindt schuf auch durch langsames Klopfen auf dem Violoncello einen beunruhigenden Klangteppich, während Erz durch helles Zupfen passagenweise den Spannungsbogen bis zum Zerreißen ausreizte. Dann gaben sie sich harmonisch beschwingten Melodien hin, bevor Haltenwanger mit Mut zur Pause das i-Tüpfelchen setzte.”

Mittelbayerische Zeitung

4.6.2021

von Gerhard Dietel

„In Gabriel Faurés d-Moll-Trio zeigten sich die Damen des 2006 gegründeten Boulanger Trios als perfekt eingespieltes Ensemble.  […]

Das Boulanger Trio traf dafür den rechten Ton: mit einer geschmeidigen Interpretation in fließendem Tempo- und Dynamikübergängen, üppig schwelgerisch im Mittelsatz und mit humoristischen Akzenten im Finale.”

Der Neue Tag

6.10.2020

von Holger Stiegler

„Dieser Impuls, dieser Moment während eines Konzertes dürfte wohl jedem Zuhörer bekannt sein: Es erklingen gerade einmal eine Handvoll Töne eines Stückes, und man ist urplötzlich gefangen in einer Darbietung, der man schon zuvor mit großem Wohlwollen und Faszination gelauscht hat. Klänge, die berühren, Akkorde, auf deren Flügeln sich die Emotionen ihre Bahn schlagen. In genau dieser Gestalt kommt am Freitag in der Max-Reger-Halle das Largo aus Max Regers ‚Klaviertrio in e-Moll Op. 102’ daher, bestens interpretiert durch das Boulanger Trio.”

Hamburger Abendblatt zur Boulangerie

10.11.2016

von Verena Fischer-Zernin

„Man findet aber auch nicht jeden Tag ein Ensemble dieses Niveaus, das dem Publikum Neue Musik so unangestrengt wie kenntnisreich nahebringt und es teilhaben lässt an dem knisternd intensiven Kontakt, der beim Musizieren entsteht. Kammer-Musik eben. Selten wird das Wesen des Genres so fassbar.”

Westfälische Nachrichten

31.1.2016

von Martin Fahlbusch

„Mit Applaus sparte das aufmerksame Publikum nun wirklich nicht, aber es war eher die atemlose Anerkennung für einen fulminanten Auftritt von Karla Haltenwanger am Flügel, Birgit Erz (Violine) und Ilona Kindt (Violoncello). Und die galt sowohl für fabelhaftes und durchdachtes Musizieren als auch für ein hoch interessantes Programm. […]

Sie haben untereinander bestens kommuniziert und mit bestechend durchdringenden Interpretationen der Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, dem 1955 geborenen Japaner Toshio Hosokawa und Franz Schubert überzeugt. […]

Nach der Pause dann das Monster-Trio B-Dur op. 99 von Franz Schubert, das Haltenwanger, Erz und Kindt aber mit eleganter Leichtigkeit, wunderbarer Musikalität und frappierender Stimmigkeit bis in den kleinsten Takt ausleuchteten.”

Südwest Presse

30.10.2015

von Magdi Aboul-Kheir

„Drei charaktervolle Interpretinnen waren da zu Gange. Wo Kindt sich als feine, ja zurückhaltende, aber dann immer wieder bezwingende Cellistin erwies, schaffte Violinistin Birgit Erz in Pianissimo-Passagen einen fast transparent feinen Klang; ihr Spiel wird auch in der Sanftheit nie sentimental, und wenn sie sanglich, kraftvoll die Führung übernimmt, überzieht sie doch nie. Und Karla Haltenwanger am Klavier: präsent, pointiert, aber auch mit dem Mut zur dramatischen Zuspitzung.”

Schwetzinger Zeitung

29.9.2014

von Maria Herlo

„Ihr souveränes Spiel zeigte zudem auf, dass in den acht Jahren seines Bestehens das Ensemble zu einer eigenen musikalischen Sprache gefunden hat: expressiv, emotional und bewegend. Die drei Musikerinnen erzielten eine perfekte Balance zwischen den Instrumenten und eine selten erreichte Homogenität. […]Im Bemühen, die Gegensätze möglichst deutlich zur Geltung zu bringen, spitzt das Trio die Artikulation immer wieder zu und scheut in den virtuosen Partien auch vor harschen Tönen nicht zurück. […]

Unglaublich, wie sich Klavier und Geige die brillanten Passagen [in Mozarts Klaviertrio in E-Dur] zuspielten und die Cellolinien unter den Händen von Ilona Kindts zu vollendeter Schönheit erblühten. Birgit Erz interpretierte das Seitenthema der Geige so wunderbar, mit so viel sphärischer Entrücktheit, dass es für die Zuhörer nicht nur Vergnügen, sondern Gewinn war.”

Luxemburger Tageblatt

17.6.2013

von Alain Steffen

„Eines vorweg! Das Boulanger Trio besitzt alle Trümpfe, um das Erbe des legendären Beaux Arts Trio anzutreten. Dies bezeugten die drei Damen mit einem ebenso fulminanten wie musikalisch hochkarätigen Konzert. […]

Die drei Musikerinnen verstehen sich blind. So frei und sicher, so stilvoll und virtuos spielen nur ganz große Interpreten.”

Logo - Der Bund

Der Bund zum Tripelkonzert

12.5.2012

von Stefan Bucher

„Und das Trio wurde dem Lob, das es von allen Seiten einheimst, mehr als gerecht: Obwohl jede der drei brillanten Musikerinnen in einzelnen Momenten den Wunsch aufkommen liess, sie unbedingt auch einmal als Solistin zu erleben, agierten sie über weite Strecken als vibrierende Einheit mit einer grossartigen Palette an Interpretationsmöglichkeiten.[…]

Karla Haltenwangers leidenschaftliche Klavierkaskaden begeisterten dabei ebenso, wie die Verschmelzung von Violine (Birgit Erz) und Cello (Ilona Kindt) zu betören vermochte.
Gerade in den Höhen verblüfften Erz und Kindt mit ungemeiner Präsenz und Wärme.”